August 1969:
Zwei Welten,
ein Licht
Während die Welt bei Woodstock für Frieden tanzte, entzündete Büdesheim seine Laternen. Beide Ereignisse verbindet eines: das Licht.
Woodstock
1969
„We are stardust, we are golden..."
400.000 Menschen versammelten sich auf einer Farm in Bethel, New York, um Geschichte zu schreiben. Drei Tage voller Musik, Frieden und dem kollektiven Traum einer besseren Welt – inmitten des Vietnamkrieges und gesellschaftlicher Umbrüche.
„By the time we got to Woodstock, we were half a million strong, and everywhere was a song and a celebration."
Laternenfest
1969
„Heute Abend ist Laternenfest..."
Während Woodstock 1969 ein Zeichen gegen den Krieg setzte, feierte Büdesheim längst seine eigene Antwort auf dunkle Zeiten: Das Fest entstand in den 50ern aus dem Gefühl „wir sind noch einmal davon gekommen“. Was 1950 als spontaner Umzug voller wieder gewonnener Lebensfreude begann, wuchs so rasant, dass bald ein riesiges Festzelt auf dem Anger nötig war. Ähnlich wie die Massen in Bethel feierten die Büdesheimer die Gemeinschaft – nicht mit Gitarren im Schlamm, sondern mit handgefertigten Laternen, den Wasserspielen an der Nidderbrücke und tausenden Lichtern.
„Vor 75 Jahren entzündet – Beusems Licht verbindet."
75 Jahre Welt im Wandel –
75 Jahre Laternenfest im Licht
Beide Feste entsprangen einer tiefen Sehnsucht nach Licht in dunklen Zeiten. Woodstock protestierte gegen den Krieg, Büdesheim zelebrierte das Überleben und die Freiheit nach dem Weltkrieg. Aus spontanen Zusammenkünften wurden Legenden, die zehntausende Menschen in Zelten und auf Festwiesen vereinten. Heute verschmelzen wir diese Energien: Den freien Spirit von '69 und die leuchtende Tradition unserer Heimat.